Alkohol
Ähnlich wie mit dem Rauchen ist es mit dem Trinken. Meist fängt es damit an, dass man in der Clique einen ersten Versuch startet. Einmal wird das Trinken damit begründet, dass man sich vor den anderen nicht blamieren und dazugehören wollte oder dass man ausprobieren wollte, wie es sich anfühlt. Bei vielen unserer heutigen Kids wird der Zeitpunkt, an dem der erste Schluck getrunken wird, immer früher und das ist beängstigend. Denn anders als beim Rauchen, werden beim Trinken noch die Gehirnzellen zerstört. Im Volksmund „der hat seinen Verstand versoffen“ liegt schon viel Bauernschläue.Dadurch wird auch das Verhalten eines Trinkers verändert. Ist der erste Versuch noch mit einer berauschenden Lustigkeit verbunden, in der alles Spaß macht und sich alles leicht anfühlt, so kann sich das Gefühl im Laufe der Zeit nicht mehr einstellen. Und ebenso wie bei der Zigarette braucht der Betroffene immer mehr, um in den gewünschten Zustand zu kommen. Andere Menschen trinken aber, um zu vergessen, wie sie es sagen, oder die Probleme des Alltags zu meistern. Zu einem sogenannten Alkoholiker können Menschen aller gesellschaftlichen Schichten werden Leider hat das Verlangen oftmals noch unliebsame Nebenwirkungen. Der Betroffene kann im Rausch sein Verhalten unbewusst drastisch verändern.
Die Einen werden streitsüchtig und aggressiv, andere werden müde und schlafen ein, aber leider überwiegt in der heutigen Zeit der erstere Typ. Sich aus diesem Teufelskreis zu befreien, das gelingt den wenigsten Menschen im Selbstlauf, hier muss man fast immer Hilfe in Anspruch nehmen. Der Betroffene wird in einer Spezialklinik zur Entgiftung und zum Entzug gebracht und erhält auch eine medizinische und medikamentöse Behandlung, die ihm helfen soll, sich vom Alkohol zu befreien. Im Anschluss an die Behandlung hat er die Möglichkeit, in Selbsthilfegruppen Unterstützung für den Alltag zu finden.
Read more Comments (3) March 28, 2007